Weserstadion, Bremen
Attendance: 42000 (3000)
Nach einer mehrmonatigen Vernachlässigung des ausländischen Fussballs sollte nun in der Hansestadt Bremen an der Komplettierung der ersten Bundesliga gearbeitet werden – insgesamt sind nach diesem Wochenende nur noch drei allesamt ungeliebte Destinationen (Cottbus, Gelsenkirchen, Sinsheim) anzusteuern. Das Weserstadion in Bremen, am gleichnamigen Fluss gelegen, ist grösstenteils mit grünen Sitzschalen bestückt – nur beide Fankurven sind mit variabel nutzbaren Klappsitzen ausgestattet, wobei diejenigen im Gästesektor aufgrund ihrer roten Farbe sofort ins Auge stechen. Auf der Gegenseite, der momentan eine erweiterte Dachkonstruktion aufgesetzt wird, ist ausserdem der weisse Schriftzug "Werder Bremen" eingraviert.

Auf dem Rasen empfingen, so weit so überraschend, die elfplatzierten Bremer die um zwei Ränge besser klassierten Domstädter. Nach einer kurzen Phase der Anfangsnervosität kamen die favorisierten Gastgeber immer besser ins Spiel – und nach einer Viertelstunde schliesslich zu einem Strafstoss, den der Spielmacher Diego souverän zum 1:0 versenkte. Die Kölner wussten ihre Drangphase gegen Ende der ersten Hälfte nicht in Tore umzumünzen, mussten allerdings mit dem Pausenpfiff einen zweiten Gegentreffer durch Naldo einstecken. Als die Gäste nach Wiederbeginn durch Novakovic verkürzen konnten, traf Almeida auf der gegenüberliegenden Seite mit einem knallharten Distanzschuss (124 km/h!) zum frühzeitigen Endstand von 3:1.

Auf den Rängen wurde solide Arbeit geleistet, wenn man einmal davon absieht, dass das heimische Publikum – selbst als Werder ungefährdet in Führung lag – äusserst unruhig und ungehalten auf kleinste Fehler der eigenen Mannschaft reagierte. In beiden Fansektoren wurden beim Einmarsch der Spieler eine Vielzahl an Doppelhaltern und Fahnen gezeigt (was im Kölner Sektor mit Rauch untermalt wurde), die das Spiel hindurch teilweise weiterhin zum Einsatz kamen. Akustisch bewegten sich beide Gruppen ebenso auf ein schwerlich zu unterscheidenden Niveau: Abhängig von der Spielphase und dem gewählten Liedgut waren einige Minuten lang vermehrt die Kölner zu vernehmen, und dann wiederum die heimischen Supporter.
Aarau, Brügglifeld
Ulm, Donaustadion
Vaduz, Rheinparkstadion
Liège, Stade Sclessin
Edinburgh, Tynecastle
Newcastle, St. James Park
Den Haag, Zuiderpark
Innsbruck, Tivoli Neu
Montbéliard, Auguste Bonal
Genova, Luigi Ferraris
Praha, Evzena Rosického
Bratislava, Na Pasienkoch
Dublin, Dalymount Park
Maribor, Ljudski vrt
Odense, Fionia Park
Malmö, Malmö Stadion
Luxembourg, Achille Hammerel
Madrid, Vicente Calderón
Rhyl, Belle Vue
Lisboa, Estádio da Luz
Lillestrøm, Åråsen Stadion
Lahti, Lahden Stadion
SUI1 - Super League
320: Prestatyn Town - Bangor City
AG (78) - Brügglifeld, Aarau
AI (0) - noch nicht besucht
AR (3) - Ebnet, Herisau
BE (77) - Bern, Neufeld
BL (28) - Muttenz, Margelacker
BS (14) - Basel, St. Jakob Park
FR (20) - Fribourg, St. Léonard
GE (24) - Carouge, Fontenette
GL (3) - Glarus, Buchholz
GR (4) - Chur, Ringstrasse
JU (13) - Delémont, Blancherie
LU (31) - Luzern, Allmend
NE (15) - Neuchâtel, Maladière
NW (3) - Hergiswil, Grossmatt
OW (2) - Sarnen, Seefeld
SH (6) - Schaffhausen, Breite
SO (38) - Kleinholz, Olten
SG (35) - St. Gallen, Espenmoos
SZ (12) - Freienbach, Chrummen
TG (13) - Aadorf, Löhracker
TI (18) - Lugano, Cornaredo
UR (1) - Altdorf, Schützenmatte
VD (26) - Lausanne, Vidy
VS (17) - Sion, Tourbillon
ZG (5) - Cham, Eizmoos
ZH (97) - Hardturm, Zürich
2. Liga Inter Gruppe 2 (13/14)
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