Sonntag, 19. Juli 2015

Türkspor Augsburg 0 SC Oberweikertshofen 0

Landesliga Südwest
Sportanlage Haunstetten, Augsburg
Zuschauer: 300


Zum Abschluss des viertägigen Saisonauftaktausflugs in den Freistaat Bayern stand ein Besuch beim Landesligisten Türkspor Augsburg an. Erst vor einigen Wochen bejubelte der "bekannteste und älteste bestehende türkische Verein in Bayern" (O-Ton) seinen erstmaligen Aufstieg aus der Bezirksliga. Nun zog die Premiere in der sechsten Spielklasse mehrere hundert Schaulustige an, deren Erscheinen mit einem kostenfreien Eintritt und Gratis-Döner (vom Hauptsponsor) belohnt wurde. Ebenso waren einige Hopper unter den Anwesenden auszumachen, denn der Ground im Augsburger Stadtteil Haunstetten (Strassenbahn 3 bis Endstation) kann sich sehen lassen.



Es handelt sich um eine weitläufige Anlage mit einer integrierten (schwarzen) Leichtathletikbahn sowie einer Sandstrecke zur Durchführung von Speedwayrennen. Die Zuschauer können sich auf der überdachten Tribüne mit acht Bankreihen (total 1136 Sitzplätze) oder auf zehn ungedeckten Stehstufen (auf der gegenüberliegenden Seite) einfinden, während beide Hintertorbereiche sehr weit von Geschehen entfernt sind. Dies wäre beim heutigen Auftaktspiel in der Landesliga jedoch nicht weiter tragisch gewesen, weil sportliche Glanzlichter im weiten Rund sehr selten blieben.



Zwanzig Minuten waren gespielt, als ein erster Schuss der Türken auf der Torlinie geklärt wurde, ehe sich beide Teams mehrfach (erfolglos) im Abschluss versuchten. Auch nach dem Pausentee waren beiderseits Schwächen vor dem gegnerischen Gehäuse auszumachen; vor allem Türkspor (zwischenzeitlich von einem kleinen, rhythmischen Stimmungsblock auf der Tribüne unterstützt) scheiterte wiederholt am Gästekeeper; schliesslich vergaben beide Equipen freistehend vor dem gegnerischen Schlussmann, sodass das torlose Unentschieden bis zum Abpfiff Bestand hatte.

Samstag, 18. Juli 2015

TSV 1865 Dachau 3 VfR Garching 0

Bayernliga Süd
Stadion an der Jahnstrasse, Dachau
Zuschauer: 280


Am Samstag standen zwei Partien auf dem Zettel, sodass die Reise via Nürnberg und München zeitig in Angriff genommen wurde. Am Zielort Dachau machte man sich - im Gegensatz zu den Touristenströmen, die die Gedenkstätte des lokalen Konzentrationslagers (KZ) aus dem zweiten Weltkrieg anpeilten - auf den kurzen Weg zum Stadion an der Jahnstrasse. Dieses besitzt eine überdachte Mini-Tribüne mit 75 roten Sitzen. Ausserdem findet sich auf beiden Längsseiten eine Vielzahl an weissen Bänken, welche sich auch als Sitzgelegenheiten anbieten. Dennoch lässt der geringe Ausbau auf die historische Bedeutungslosigkeit der Hausherren schliessen, welche sich nur in den ersten Jahren nach ihrer Gründung (1912) sportlich mit den Grössen des bayrischen Fussballs messen konnten. Immerhin arbeitete sich Dachau in den letzten Spielzeiten bis in die Fünftklassigkeit nach oben, wo nun der benachbarte Regionalliga-Absteiger aus Garching zum Auftakt der neuen Saison in der Südstaffel der Bayernliga wartete.



Als grosser Favorit ins Spiel gegangen, sollten die Gäste aus dem Norden von München aber ihr blaues Wunder erleben: Nach einer ereignisarmen Startphase köpfte Dachau zehn Minuten vor dem Seitenwechsel (nach einem Angriff über die linke Seite) zur Führung ein, um noch vor dem Pausentee - erneut über links - zum zweiten Treffer des Nachmittags zu kommen. Einzig in der Startphase des zweiten Umgangs wurde es einige Male brenzlig vor dem Kasten der Gastgeber, welche sich in einer zwischenzeitlich aufkommenden Hektik (trotz eines positiven Spielverlaufs) innert Kürze mehrere Verwarnungen (wegen Reklamierens!) einhandelten. Am ersten Dachauer Vollerfolg in der neuen Bayernliga-Spielzeit änderte sich jedoch nichts mehr; stattdessen kamen die Lokalmatadoren nach einem abermaligen Angriff über die linke Aussenbahn sogar noch zu einem dritten Torerfolg, der den verdienten Heimsieg fünf Minuten vor Spielschuss fixierte.

TSV Landsberg 2 TSV Schwabmünchen 0

Bayernliga Süd
Hacker-Pschorr-Sportpark, Landsberg
Zuschauer: 550


Zurück in München ging es weiter nach Kaufering, wo die letzten Kilometer über Trampelpfade und durch verlassene Gewerbegebiete per pedes bewältigt wurden, weil sich die Bahnstation im malerischen Städtchen Landsberg am Lech - zusätzlich zur zeitlichen Einbusse - an einem noch weiter entfernten Standort ausmachen liess. Dieser sportliche Effort wurde belohnt mit einem hübschen Ground (mit einem Sponsorennamen) mit einer ebenso namensrechtlich "verkauften" (Edeka-)Tribüne, bestehend aus fünf überdachten Sitzplatzreihen in roter Farbe, wobei weisse Sitzschalen für den Schriftzug "FSV" sorgen. In einem umkämpften Nachbarderby schrammte Schwabmünchen nach zehn Minuten nur haarscharf an der Führung vorbei, als ein Auskick des Gästekeepers per Direktabnahme aus dreissig Metern (!) an die Querlatte verlängert wurde.



Auf der Gegenseite kamen die zurückhaltenden Gastgeber nach einer halben Stunde aus spitzem Winkel zum ersten Treffer, nachdem sich der Goalie umspielen lassen musste. Ansonsten wurde den Anwesenden vor allem viel Geplänkel und einige "Nettigkeiten" zwischen den schwäbischen Rivalen geboten, welche erst in der Schlussphase von einem attraktiven Schlagabtausch abgelöst wurden: Zuerst verpasste Landsberg mit einem kläglichst geschossenen Strafstoss eine mögliche Vorentscheidung, dann strich ein Kopfball der erstarkten Gäste über die Querlatte. Als schliesslich fast alle Akteure verwarnt waren (ohne dass es eine rote Karte gegeben hätte!), traf Landsberg mit einem Konterangriff in der Nachspielzeit vor dem gegnerischen Torhüter zum Endstand.

Freitag, 17. Juli 2015

FC Amberg 4 FC Memmingen 1

Regionalliga Bayern
Stadion Am Schanzl, Amberg
Zuschauer: 797 (5)


Einen Tag nach dem Absteiger Jahn Regensburg kam auch der Aufsteiger aus Amberg zu seiner Premiere in der Regionalliga Bayern. Vor 20 Jahren war im hübschen Städtchen in der Oberpfalz letztmals "Bayernliga-Kost" geboten worden, ehe der damalige Verein (1. FC Amberg) finanziell kollabierte. Vom TV 1861 Amberg aufgenommen - erst später wurde die Abteilung der Fussballer wieder umbenannt - ging es in der A-Klasse weiter, mit fünf Aufstiegen zwischen 1998 und 2003. Und nun durfte erst vor wenigen Wochen dank Triumphen in der Relegation gegen Garching und Heimstetten die langersehnte Rückkehr in die höchste Amateurliga bejubelt werden. Es reichte noch nicht einmal zur pünktlichen Errichtung des vorgeschriebenen Gästeblocks, den das stille Grüppchen aus dem Allgäu (namens Inferno Memmingen) aber sowieso nicht benötigt hätte.



Insgesamt kann sich der örtliche Ground durchaus sehen lassen - mit einer überdachten Tribüne (sieben braune Sitzreihen) und acht breiten, ungedeckten Stufen auf der Gegengeraden, wo sich auch ein motiviertes Dutzend Heimfans einfand. Die "Amberger Jungs" unterstützten ihre Farben nicht nur akustisch, sondern auch mit einigen Doppelhaltern und Schwenkfahnen. Die Hausherren tauchten nach wenigen Sekunden zum ersten Mal gefährlich vor dem Gehäuse der ligaerfahrenen Memminger auf und waren auch in der Folge dominant, sodass der heimische Führungstreffer nur eine Frage der Zeit schien. Dieser fiel schliesslich nach zwanzig Minuten durch einen erfolgreichen Abschluss von halbrechts. Nur wenige Zeigerumdrehungen später scheiterte Amberg mit einem Freistoss aus dreissig Metern am rechten Aussenpfosten - und spielte nun immer stärker auf!



Ungefähr eine halbe Stunde war gespielt, als die Gastgeber - begünstigt durch die mangelhafte Kommunikation des gegnerischen Torhüters - durch einen Heber zum zweiter Treffer des Abends kamen. Und nachdem Memmingen nach dem Seitenwechsel zweimal vor dem heimischen Keeper gescheitert war, führte ein hohes Zuspiel (aus vollem Lauf in die entfernte Torecke versenkt) zur endgültigen Entscheidung. Die Amberger durften nach einem ungenügend abgewehrten Eckball sogar einen vierten Torerfolg bejubeln, ehe die Gäste - auf den Hinfahrt noch im Stau gestanden, wodurch sich der Spielbeginn um zehn Minuten verzögerte - kurz vor dem Abpfiff per Kopfstoss zum Ehrentreffer kamen. Dieser dürfte einzig noch einen heimischen Anhänger gestört haben, dessen waghalsige Resultatwette (4:0) im letzten Moment zu Nichte gemacht wurde.

Donnerstag, 16. Juli 2015

SSV Jahn Regensburg 3 SV Viktoria Aschaffenburg 2

Regionalliga Bayern
Continental Arena, Regensburg
Zuschauer: 7800 (70)


Vier Tage in Bayern sollten sogleich mit einem Knaller starten. Im Eröffnungsspiel zur Regionalliga traf Absteiger und Ligakrösus Jahn Regensburg auf den seit Oktober 2014 unbesiegten Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg. Zweimal war die neue Arena an der A3 bereits mit Testspielen gegen eine Ostbayern-Auswahl und den Bundesligisten FC Augsburg eingeweiht worden, nun sollte das erste Wettbewerbsspiel im Neubau (Kosten: 52,7 Millionen Euro) stattfinden. Letzterer kann mit seinen charakteristischen Flutlicht-Installationen sowie grosszügigen Stehplatzbereichen punkten, auch wenn die roten Sitzschalen - mit einem weissen Jahn-Emblem sowie einem Stadtwappen auf der Gegengeraden - auf den vier einzelnen Tribünen mit windgeschützten Ecken dominieren.



Nach einem gesanglichen Auftritt der Regensburger Domspatzen konnte es schliesslich mit einer wuchtigen Druckphase (und einigen Abschlüssen) der Lokalmatadoren losgehen. Aus dem Nichts kam Viktoria nach einer Viertelstunde zur Führung, was die dominierenden Regensburger aber nur zehn Zeigerumdrehungen später zu egalisieren wussten. Vom Elfmeterpunkt kamen die Gäste zur erneuten Führung - abermals dauerte es nur wenige Minuten, ehe der "Jahn" ausgleichen konnte, nachdem zuvor noch ein Treffer wegen einer Abseitsstellung annulliert worden war. Beide Teams liessen es nach dem Seitenwechsel ruhiger angehen: Die Hausherren versuchten den Ballbesitz fortan geduldig zu monopolisieren, was nach einer Stunde mit dem Siegestreffer per Kopfball belohnt wurde, woraufhin Regensburg seinen Vorsprung souverän über die Zeit brachte.



Auf den Rängen präsentierten die "Ultras Regensburg" beim Intro eine riesige Blockfahne über die ganze Hintertorseite mit der Aufschrift "Jahnstadion", zur Erinnerung an die bisherige Heimstätte des ehemaligen Zweitligisten (letztmals in der Saison 2012/13). Auf dem passenden Spruchband stand geschrieben: "Neue Heimat, alter Name - beständig wie unsere Liebe". Bei den Gästen aus Unterfranken herrschte grosse Beinfreiheit im Auswärtsblock, sodass akustische Äusserungen nur selten auszumachen waren. Viel Engagement zeigten die heimischen Ultras - durchgehend waren sie um einen lautstarken Support (inklusive Fahnenbewegung) bemüht, auch wenn es nur selten gelang, andere Bereiche im Stadion mitzureissen. Die Viktoria-Supporter machten noch durch ein Transparent mit der klaren Forderung "Meister müssen aufsteigen!" von sich reden - auch wenn die Aufstiegsrelegation zum jetzigen Zeitpunkt eher ein Thema für Jahn Regensburg sein dürfte.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Karlsruher SC 2 FC Aarau 0

Freundschaftsspiel
Sportplatz Bergmattenhof, Sexau
Zuschauer: 347


Zum Ende eines kurzen Trainingslagers im Breisgau (Gastgeber: Kirchzarten) kam es in Sexau nahe Waldkirch zu einem freundschaftlichen Vergleich mit dem Vertreter aus der zweithöchsten Spielklasse von Deutschland. Auf dem ausbaulosen Sportplatz - einst auch von den Bundesliga-Frauen des SC Freiburg genutzt - entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, nachdem der KSC durch einen Hocheckschuss von Dehm schon nach fünf Minuten in Führung gegangen war.



Die Aarauer vermochten ihre Torchancen in Ermangelung eines Stürmers in den eigenen Reihen hingegen nicht zu nutzen. Und so sollte auch der zweite Torerfolg des Abends in der tropischen Hitze auf das Konto der badischen Auswahl gehen, als Meffert einen direkten Angriff mit einem präzisen Flachschuss in die rechte Ecke erfolgreich abschloss, um den Endstand zu fixieren.

Samstag, 20. Juni 2015

FC Zürich 3 FC Aarau 0

Freundschaftsspiel
Sportpark Gries, Volketswil
Zuschauer: 1104


In Stellvertretung für alle besuchten Aarauer Testspiele in der laufenden Sommerpause wird das Gastspiel in Volketswil - mit bis zu sieben Stufen auf einer Längsseite - ausführlicher behandelt, weil es sich (abgesehen vom ausbaulosen Kunstrasenfeld in Gerzensee) um den einzigen neuen Ground meiner Wenigkeit im aktuellen Schweizer Vorbereitungsterror handelt. Er wird durch den Drittligisten FC Volketswil, wo auch der Aarauer Offensivspieler Luca Radice einst spielte.



Vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse taten sich beide Mannschaften anfänglich eher schwer zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Nach einer Stunde traf schliesslich Oberlin zur Zürcher Führung, um eine Viertelstunde später sogleich nachzulegen. Am Ende sorgte Chermiti für den Schlusstand, nachdem Aarau in Person von Edgars Gauracs an der Querlatte gescheitert war.

Dienstag, 16. Juni 2015

FC Thayngen 7 FC Feuerthalen 1

3. Liga regional (FVRZ)
Sportplatz Stockwiesen, Thayngen
Zuschauer: 40


Erst kürzlich war Stecki von einem längeren Aufenthalt in Taiwan zurückgekehrt, schon sollte es gemeinsam ostwärts gehen, um die letzten Zuckungen der Schweizer Regionalfussballsaison zu erleben. Das Grenzörtchen Thayngen wurde über deutsches Staatsgebiet angesteuert, was dem Navigationssystem angesichts seines trotzigen Verhaltens zu missfallen schien. Dennoch wurde der ausbaulose Sportplatz unweit der Auffahrt zur Bundesautobahn A81 (Stuttgart) deutlich vor Anpfiff erreicht, sodass der nachfolgende Torreigen im vollen Mass genossen werden konnte.



In einem bedeutungslosen Duell im Tabellenmittelfeld waren die Gastgeber zweifellos überlegen, auch wenn es eine Viertelstunde zur Eröffnung des Skores brauchte. Nachdem sich Feuerthalen über einen (eher zu Unrecht) annullierten Abseitstreffer enerviert hatte, schlug es noch vor dem Seitenwechsel im eigenen Kasten, gehütet vom fülligen Rückhalt, zweifach ein. Nach der Pause spielte Thayngen weiter unbeirrt nach vorne, was drei weitere Treffer zur Folge hatte. Und sogar nach dem Ehrentreffer für Feuerthalen zu Beginn der Nachspielzeit liessen die Hausherren nicht locker und waren ihrerseits postwendend um einen Endstand mit sechs Toren Differenz besorgt.

Sonntag, 14. Juni 2015

FC Elgg 1 FC Phönix Seen II 4

3. Liga regional (FVRZ)
Sportplatz Im See, Elgg
Zuschauer: 120


Im Eulachtal liess sich ein weiterer Morgentermin wahrnehmen, belohnt mit einem zentrumsnahen Ground und drei ungedeckten Stehstufen auf einer Längsseite. Beide Equipen starteten in einem gemächlichen Tempo, wobei sich die Zweitvertretung von Phönix Seen leichte Vorteile erspielen konnte. Also war es folgerichtig, dass die Gäste nach einer halben Stunde mit einem Fernschuss über den gegnerischen Keeper hinweg in Führung gingen. Zehn Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhten die Winterthurer nach einer doppelten Vorteilsauslegung des Schiedsrichters auf 2:0.



Kurioses ereignete sich nach dem Pausentee: Zum Einen sass der verärgerte Elgg-Coach wieder seelenruhig auf seinem Stuhl, von welchem er nach dem zweiten Gegentreffer noch verwiesen worden war. Zum Anderen kehrten die Gäste ihrerseits mit knallgelben Überziehleibchen aus den Kabinen zurück, weil sich der Unparteiische bei der Unterscheidung der Auswahlen schwer tat. Immerhin sah er, dass die Hausherren nach einem Corner zum Anschlusstreffer kamen, doch die Antwort der gastierenden Reserve - ebenfalls nach einem Eckball - liess nur wenige Minuten auf sich warten. Auch der letzte Treffer der Begegnung ging schliesslich auf das Konto der Gäste.

FC Au-Berneck 05 2 FC Schaan 0

3. Liga regional (OFV)
Sportplatz Degern, Au
Zuschauer: 800


Zum Abschluss eines ereignisreichen Sechs-Spiele-Wochenendes stand nochmals ein Höhepunkt auf dem Progamm - dank eines vorausschauenden Spielplaners trafen der Tabellenführer und sein ärgster Verfolger am letzten Spieltag in einem Direktduell aufeinander. Die Hausherren brauchten zwingend einen Sieg, um nicht zu einem ungeschlagenen Nicht-Aufsteiger zu mutieren, wodurch Au-Berneck (erst 2005 in einer Fusion von FC Au-Heerbrugg und FC Berneck entstanden) mehr fürs Spiel machte musste. Dies wurde vor toller Zuschauerkulisse in der Mitte der ersten Hälfte belohnt, als die Gastgeber durch einen Abpraller nach einem Freistossversuch in Front gingen.



Kurze Zeit später verpasste Au-Berneck nur um Haaresbreite einen zweiten Torerfolg mit einem freistehenden Kopfstoss an die Querlatte. Nach dem Pausentee blieb es spannend, weil mehrere Gelegenheiten vom Schaaner Goalie zu Nichte gmacht wurden. Aber die Liechtensteiner fanden selbst nach einer Ampelkarte gegen die Einheimischen nicht mehr zurück ins Spiel; stattdessen sorgte ein weiterer Abstauber nach einem stehenden Ball knapp fünf Minuten vor dem Ende für ausgelassene Jubelszenen - als Auftakt zu einer rauschenden Aufstiegsfeier der Gastgeber.