Samstag, 23. August 2014

Admira Technopool 2 SC Mannswörth 1

Wiener Stadtliga
Sportplatz Nord Wien, Wien
Zuschauer: 160


Am Tag der Rückreise sollte noch ein Ground in der Wiener Stadtliga besucht werden, auch wenn zum Zeitpunkt der Flugbuchung noch nicht alle Partien angesetzt waren. Am Ende fiel die Wahl angesichts einer stressfreien Anspielzeit auf Admira Technopool - erst 2009 nach der Fusion von ISS Admira Landhaus und SC Technopool Brigittenau entstanden. Der Sportplatz "Nord Wien" kann durch zwei bzw. drei Reihen mit jeweils ungedeckten (roten) Sitzschalen auf den beiden Längsseiten aufwarten. Dort fand sich ein Grossteil der Besucher ein, wo eine ereignisarmen Halbzeit eins zu verfolgen, als vereinzelte Abschlüsse der Gastgeber ihr Ziel jeweils verfehlten.



Lanciert wurde die Begegnung erst nach einer guten Stunde, als Admira Technopool mit einem sehenswerten Fernschuss in die linke Ecke in Führung ging. Zehn Minuten später stand es 2:0 nach einem Angriff über die rechte Seite. Umso erstaunlicher, dass die Gäste aus Mannswörth - in der Vorwoche noch souveräner Sieger gegen Wienerberg – nochmals zurück fanden in Form eines zweifelhaften Strafstosses. Endlich gewann die Partie an Attraktivität, wobei der Torhüter der Gäste in der Schlussphase gleich mehrmals einen dritten Treffer mit einigen tollen Paraden verhinderte. Am Spielstand änderte sich aber nichts mehr. Nur noch ein Platzverweis gegen Mannswörth (aufgrund einer Tätlichkeit) fand statistische Erwähnung.

Freitag, 22. August 2014

First Vienna FC 1894 0 Wiener Sportklub 0

Regionalliga Ost
Stadion Hohe Warte, Wien
Zuschauer: 5850 (2000)


Als sich der Abstieg der Vienna aus der Ersten Liga im vergangenen Frühling abzeichnete, war der Besuch auf der Hohen Warte bewusst hinausgeschoben worden. Erstmals seit fünfeinhalb Jahren kam es "dank" der Relegation der Blau-Gelben nämlich wieder zum sogenannten "Derby of Love", wie dieser Vergleich der Wiener Traditionsvereine aufgrund ihres freundschaftlichen Verhältnisses auch genannt wird. Gleichzeitig wurde der 120. Geburtstag der heutigen Gastgeber gefeiert.



Die Vorfreude auf dieses Duell war riesig, auch in den Medien wurde grossflächig berichtet - von 5'000 Zuschauern wurde geträumt. Und tatsächlich, am Ende sollten die kühnsten Erwartungen sogar noch übertroffen werden - ausverkauftes Haus in Döbling! An den Eingängen bildeten sich schon über eine Stunde vor dem Spielbeginn lange Menschenschlangen - mit Anhängern beider Auswahlen friedlich vereint; schlussendlich musste der Anpfiff aufgrund des Andrangs sogar um eine Viertelstunde verschoben werden. Als es endlich losging, fand der Sportklub besser aus den Startlöchern. Einige gefährliche Weitschüsse wurden auf das einheimische Gehäuse abgefeuert, doch die spielerischen Vorteile liessen sich nicht im Tore ummünzen.



Auf den Rängen waren die Vienna-Supporter tonangebend - begünstigt durch ihre Position auf der überdachten Haupttribüne stimmten sie immer wieder lautstarke Gesänge an. Zudem waren auch mehrmals vereinzelte Fackeln und kleine Raucheinlagen in den blau-gelben Clubfarben zu erkennen. Auf der gegenüberliegenden Stahlrohrkonstruktion vermochten die Anhängerschaft vom Sportklub (Transparent "Wurscht ob Juve oda Roma, am liabstn zur Vienna Oma" angetreten) nur allzu selten akustische Akzente zu setzen. Ein Spruchband präsentierten auch die heimischen Fans im Laufe des Spiels: "We just turned 120 and all we got is the lousy Wurschtklub".



Vom lauschigen Sitzplatz auf der riesigen Naturtribüne - mit einem Ausblick auf die Skyline der österreichischen Hauptstadt - durfte der Sommerabend in vollen Zügen genossen werden. Auch die Begegnung nahm im zweiten Umgang nochmals Fahrt auf. Eine Stunde war gespielt, als der Sportklub (bekannt für den langwierigen Namensstreit mit dem Wiener Sport-Club, aus dem die Fussballsektion vor einigen Jahren hervorging und sich als Wiener Sportklub neu gründete) mit einem Foulpenalty am linken Innenpfosten scheiterte. Am Ende stand die Vienna einem Erfolg sogar näher, doch die letzte Gelegenheit wurde aus bester Abschlussposition vergeben.



Die Atmosphäre erreichte ihren Höhepunkt nach dem Schlusspfiff, als sich beide Teams von den jeweiligen Anhängern minutenlang feiern liessen - und auch dem Gegner viel Applaus spendeten. Ein Flitzer hatte ebenfalls noch seinen umjubelten Auftritt an einem Abend, der den Fussball von seiner besten Seite präsentierte - in allen Belangen einfach nur ein tolles "Derby of Love".

Dienstag, 19. August 2014

SC Cham 0 FC Aarau 3

Freundschaftsspiel
Sportplatz Eizmoos, Cham
Zuschauer: 312


Nur wenige Tage vor dem ersten Aarauer Auftritt im nationalen Pokal (gegen Taverne) sollte der "Ernstfall" geprobt werden - mit einem Testspiel gegen einen anderen Vertreter aus der vierten Spielklasse. Beim früheren Arbeitgeber von Aarau-Chefcoach Sven Christ traf Joy-Slayd Mickels zur knappen Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel sorgten die Badener Leihgabe Luiyi Lugo und Debütant Dusan Djuric (mit einem grossartigen Heber kurz nach seiner Einwechslung) für einen standesgemässen Endstand trotz einigen geschonten bzw. verletzten Aarauer Akteuren.



Der örtliche Ground hat sich seit dem letzten Besuch vor acht Jahren, als Aarau im Cup bei den Ennetseern gastierte, weiterentwickelt. Inzwischen findet sich (ans Clubhaus angrenzend) auch eine kleine Zuschauertribüne mit fünf Sitzreihen auf dem Eizmoos; auf der Gegenseite sind es einige ungedeckte Stehstufen aus Beton, die die Anwesenden zum Verweilen einladen.

Samstag, 16. August 2014

FC Aarau 1 GC Zürich 2

Raiffeisen Super League
Stadion Brügglifeld, Aarau
Zuschauer: 5277 (700)


Die Aarauer zeigten beim dritten Saison-Auftritt vor eigenem Publikum ihre bislang schwächste Leistung. Erst fünf Minuten waren gespielt, als GC - als Schlusslicht in der obersten Schweizer Spielklasse aufs Brügglifeld gereist - nach einem Prellball durch Kahraba in Front ging. Von den Aarauer vermochten in der Folge (abgesehen von zwei zentralen Fernschüssen) zwar nicht auf diesen Rückstand zu reagieren, doch die Begegnung sollte aufgrund der mangelhaften Zürcher Effizienz vor dem gegnerischen Kasten erst in der Schlussphase entschieden werden.



Einen direkten GC-Angriff nutzte Anatole - nach Zuspiel von Abrashi - zehn Minuten vor dem Abpfiff zur endgültigen Entscheidung. Zwar kam Aarau durch einen Kopfball von Abwehrspieler Juan Pablo Garat noch zum (späten) Ehrentreffer, doch Letzterer war äusserst schmeichelhaft, denn der erste Saisonsieg der kämpferischen Grasshoppers war hochverdient. Auf den Rängen setzten die GC-Fans ebenso Zeichen - in Form eines blau-weissen Intros mit dem Transparent MDCCCLXXXVI, was der römischen Zahl für das Gründungsjahr des Vereins entspricht.

Freitag, 15. August 2014

SC Wienerberg 0 SC Mannswörth 4

Wiener Stadtliga
Sportplatz Wienerberg, Wien
Zuschauer: 120


Am nächsten Morgen sollte es dank Feiertag bereits frühzeitig losgehen. Um 11.11 Uhr erfolgte der Anpfiff zur Matinée beim Sportverein Wienerberg - seit einiger Zeit unter der neumodischen Wortschöpfung "Young Style Soccer Club Wienerberg" antretend. Als historische Erfolge stehen einige Jahre Zweitklassigkeit (1962-1968, 1970-1973) am Wienerberg zu Buche. Der heimische Ground besitzt eine kleinere Tribüne mit vier rostroten - sowohl rot als auch rostig - Sitzreihen. Auf dem grünen Rasen hatten die Gäste aus Mannswörth - einer Ortschaft der Stadtgemeinde Schwechat - mit dem Bosnier Mirza Crnkic einen überragenden Akteur in den eigenen Reihen.



Der Stürmer verwandelte schon in der Startphase einen selbst herausgeholten Penalty und traf nach einem weiten Abschlag des Keepers auch zur 2:0-Pausenführung. In diesem Startspiel zur Wienerliga wurden weitere Möglichkeiten durch Mannswörth grosszügig vergeben, während sich die Gastgeber einzig durch einen Kopfball an den Pfosten in Szene setzen konnten. Im zweiten Durchgang trat Wienerberg deutlich gefährlicher auf, doch die Effizienz vor dem gegnerischen Gehäuse liess stark zu wünschen übrig. Nachdem sich die Einheimischen mit einer Ampelkarte selbst dezimiert hatten, schlug Mannswörth in der finalen Phase mit einem zentral getretenen Flachschuss und einem frechen Heber aus der Drehung nochmals doppelt zu.

SC Team Wiener Linien 0 SC Wiener Viktoria 0

Wiener Stadtliga
Sportplatz Rax, Wien
Zuschauer: 500


Aufgrund mehrstündiger Zeitreserve konnte es gemächlich per pedes durch das Erholungsgebiet Wienerberg weiter zum nächsten Ground gehen. Im Bezirk Favoriten ist das Team Wiener Linien (seit 2005 nach einer Umbenennung des Fusionsvereins Gaswerk/Strassenbahn aktiv) zu Hause. Auf dem Raxplatz (mit seinen vier Sitzbankreihen auf einer Längsseite) kam es zum Auftakt der neuen Spielzeit zum Duell mit der Wiener Viktoria, aktueller Absteiger aus der Regionalliga Ost. Dadurch haben auch die Meidlinger Ambitionen nach zuvor zwei Direktaufstiegen einen herben Rückschlag erlitten - mit Anton "Toni" Polster, dem Rekordtorschützen in der österreichischen Nationalmannschaft, sitzt der bekannteste Name aber weiterhin auf der Viktoria-Trainerbank.



Eine beachtliche Zuschauermenge wollte sich diese Begegnung nicht entgehen lassen - vor dem Spiel wurden eine zweitklassige Cheerleader-Gruppe sowie eine Harley-Davidson-Parade geboten, wobei sich prompt ein Teilnehmer auf die schmierige Laufbahn legte. Der Tiefpunkt war aber das besagte Spiel selbst: Im ersten Umgang waren noch vereinzelte Abschlusschancen auszumachen, nach der Pause versank das Spielgeschehen bei einsetzendem Regen in akuter Planlosigkeit, was ein vorhersehbares Ende der 0:0-Serie zur traurigen Tatsache werden liess. Bemerkenswert war einzig, dass die Wiener Viktoria (mit dem früheren Erste-Liga-Goalgetter Joachim Parapatits) im Laufe der Begegnung insgesamt vier (!) verletzungsbedingte Ausfälle, unter anderem auch den eigenen Torhüter, zu beklagen hatte und das Spiel somit in Unterzahl beenden musste.

SV Gerasdorf Stammersdorf 0 ASV 13 Wien 0

Wiener Stadtliga
Franz-Hein-Stadion, Gerasdorf
Zuschauer: 172


Zum Abschluss des ereignisreichen Tages wurde Gerasdorf, eine kleine Gemeinde vor den Toren der Hauptstadt, angesteuert. Der örtliche Club spielt seit jeher im Wiener Fussballverband, auch wenn er auf dem niederösterreichischen Staatsgebiet zu Hause ist, und kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Zwanzig Jahre sind seit dem Meistertitel in der Stadtliga vergangen, der die Gerasdorfer aufgrund einer Spielgemeinschaft mit dem insolventen Bundesliga-Absteiger Wiener Sport-Club sogleich in die zweite Division hievte. Am Ende der zweiten Spielzeit stand schon die erfolglose Teilnahme an der Relegation zur Bundesliga. Ebenso schnell, wiederum nur zwei Jahre später, nahm der beispiellose Aufstieg des Dorfclubs aber ein jähes Ende...



Auf Betreiben von Landeshauptmann Erwin Pröll tat sich Gerasdorf 1998 mit Zweitligaabsteiger VSE St. Pölten zum FC Niederösterreich, spielend in St. Pölten, zusammen. Die Clubführung um Franz Hein - immer noch Namensgeber für die Sportanlage in Gerasdorf - übernahm sich beim Prestigeprojekt in finanzieller Hinsicht und fiel schliesslich auch noch auf den amerikanischen Hochstapler Benjamin Englisch hinein, sodass die erdrückende Schuldenlast im Jahr 2000 zum Konkurs führte. Zu diesem Zeitpunkt war in Gerasdorf bereits ein Nachfolgeverein namens SV Gerasdorf Stammersdorf gegründet worden, der die Rückkehr in die Wiener Stadtliga erneut realisieren konnte. Von früheren Erfolgen zeugt noch der ordentliche Ausbau der Heimstätte, welche sich neben einer überdachten Tribüne (vier rote Sitzreihen) auch mit sechs bis zwölf ungedeckten Stehstufen auf zweieinhalb Seiten des Spielfeldes schmücken kann.



Als Gast feierte der ASV 13 Wien seine Premiere in der Stadtliga - und zog sich dabei ordentlich aus der Affäre. In einer umkämpften, temporeichen Begegnung besassen die Gastgeber mit dem Trikotrückensponsor "Bagger Karli" zwar einige Torchancen, doch der Aufsteiger verteidigte sein torloses Remis mit allen Kräften. Am Ende entwickelte sich sogar ein packender Schlagabtausch, als beide Teams zu guten Abschlussmöglichkeiten kamen; schliesslich sollte es beim zweiten 0:0 für meine Wenigkeit innert wenigen Stunden bleiben - auch ein Novum. Das Zitat des Tages kam vom Unparteiischen, der den sich über die harte Gangart beschwerende ASV-Cheftrainer mit der Belehrung "Des ist bisserl anders in der Wienerliga" zurechtwies. Alles in allem ein gelungener Abschluss eines interessanten Vier-Spiele-Ausflugs in die österreichische Hauptstadt.

Donnerstag, 14. August 2014

FK Austria Wien Amateure 3 SV Neuberg 0

Regionalliga Ost
Akademie FK Austria Wien, Wien
Zuschauer: 160


Ein ertragsreicher Feiertagsausflug (Maria Himmelfahrt) in die österreichische Metropole begann am Vorabend mit dem Heimspiel der Nachwuchsmannschaft von Austria Wien. Die Akademie der "Violetten" auf dem Laaer Berg - unweit vom Franz-Horr-Stadion entfernt - war vor vier Jahren eröffnet worden, im letzten Sommer wurde der Hauptplatz mit einer Sitztribüne ausgestattet - Überdachung inklusive. Auf fünf Sitzreihen in den Clubfarben (mit dem violetten Schriftzug FAK) können sich einige hundert Menschen niederlassen. Beim heutigen Duell gegen die punktelosen Gäste aus dem südlichen Burgenland hielt sich das Interesse des Publikums eher in Grenzen.



Die Anwesenden wurden mit einem starken Auftritt der Jungveilchen belohnt. Erst zehn Minuten waren gespielt, als ein Freistoss von links per Kopfstoss im gegnerischen Kasten untergebracht wurde. Neuberg verzichtete abgesehen von einer kurzen Drangphase nach einer halben Stunde auf offensive Akzente, während sich die Lokalmatadoren trotz vielen Abschlussmöglichkeiten in der Halbzeitpause über eine miserable Chancenauswertung ärgern mussten. Als die Gäste in der Mitte des zweiten Durchgangs mit einem abgefälschten Freistoss an die Querlatte scheiterten, antworteten die talentierten Austrianer postwendend mit einem sehenswerten Hocheckschuss zum 2:0. Vom Elfmeterpunkt wurde schliesslich der eindeutige Endstand für die Viola fixiert.

Sonntag, 10. August 2014

SpVgg Gundelfingen/Wildtal 1 SV RW Glottertal 0

Kreisliga A Freiburg
Waldstadion, Gundelfingen
Zuschauer: 150


Drei Sonntagsspiele lockten meine Wenigkeit - und Fahrer Stecki - in den Breisgau. Zum Auftakt wurde Gundelfingen angesteuert, dessen Fussballverein sich 2004 mit den benachbarten Kickern aus Wildtal zusammengeschlossen hatte. Die gemeinsame Mannschaft bei den Herren absolviert seine heimischen Auftritte seither im Gundelfinger Waldstadion, dessen Ausbau sich auf fünf bis acht ungedeckte Stehstufen auf einer Längsseite beläuft. Entscheidender war die Terminierung, denn die Heimspiele von "GuWi" werden jeweils zur Morgenstunde (10.45 Uhr) angepfiffen.



Besonders ausgeschlafen wirkten beide Equipen nicht. Das Lokalderby bewegte sich auf einem überschaubaren Niveau mit seltenen Torchancen. Im zweiten Durchgang wurde die Begegnung lebhafter, doch beide Mannschaften sündigten im Abschluss, als sie jeweils ungedeckt vor dem gegnerischen Schlussmann verzogen. Als eine torlose Punkteteilung schliesslich unausweichlich schien, standen die Lokalmatadoren nach einem hohen Verzweiflungszuspiel abermals vor dem Kasten von Glottertal, um das Leder zum glückhaften Startsieg über die Torlinie zu bugsieren.

FC Teningen 3 FSV Rheinfelden 2

Landesliga Südbaden 2
Friedrich-Meyer-Stadion, Teningen
Zuschauer: 170


Nach einer kulinarischen Stärkung (in Emmendingen) wurde die Ortschaft Teningen überpünktlich erreicht. Es sollte der zweite Besuch meiner Wenigkeit sein, denn der örtliche Fussballclub war - vor rund zehn Jahren - schon einmal beehrt worden, als das DFB-Pokalspiel gegen Nürnberg auf der benachbarten Leichtathletikanlage ausgetragen wurde. Nun sollte die eigentliche Heimstätte (über dessen Namensgeber leider nichts zu recherchieren war) besucht werden, welche durch fünf in der Mitte überdachte Stehstufen auf einer Längsseite zu überzeugen vermochte.



Auf dem Rasen überzeugte vorerst Teningen, sodass der Führungstreffer nach zwanzig Minuten als logische Folge der heimischen Überlegenheit zu sehen war. Der Aufsteiger aus der Grenzstadt Rheinfelden antwortete noch vor dem Seitenwechsel mit einem Doppelschlag - zuerst per Heber, dann durch einen sehenswerten Freistoss in den Winkel. In der allgemeinen Euphorie verpassten es die Gäste, eine Vorentscheidung herbeizuführen; stattdessen reagierte Teningen seinerseits mit zwei Toren nach dem Pausentee. Die Gastgeber brachten ihren minimalen Vorsprung in einer immer gehässigeren, von vielen Verwarnungen geprägten Begegnung schliesslich über die Zeit.