Sonntag, 17. Oktober 2010

Niederlagenserie im Brügglifeld

Aus der Traum! Nach der vermeidbaren 2:3-Niederlage gegen Vaduz musste sich der FCA auch in der zweiten Cup-Runde gegen den SC Kriens mit dem selben Ergebnis aus dem Stadion Brügglifeld verabschieden, weil sich die Zentralschweizer - unterstützt vom zaghaften Eingreifen der Aarauer Defensive - äusserst effizient im Abschluss zeigten und die Gastgeber insgesamt nur zwei Minuten brillierten, als Sabanovic mit einem persönlichen Doppelschlag zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf. Auf den Rängen wusste die Choreographie der Krienser zu gefallen, als ein Aarauer Adler von einem Pfeil getroffen wurde und blutend verendete - auch wenn die entsprechende Blockfahne und die dazugehörigen Textzeilen selbst von der Haupttribüne nur schwerlich einzusehen waren.


Bildlegende: Aarauer Intro beim Heimspiel gegen Wil (24. Oktober 2010).

Eine Besserung trat auch eine Woche später nicht ein, als sich Aarau gegen Wil ebenfalls nicht durchzusetzen vermochte. Die Ostschweizer Führung markierte der frühere Aarau-Legionär Sergio Bastida mit einem sehenswerten Freistoss, der dem glatzköpfigen Argentinier zu seinen Zeiten im Brügglifeld abhanden gekommen schien. Nicht minder spektakulär war der Ausgleich von Captain Sandro Burki, indem er das Spielgerät aus vollem Lauf in den rechten Winkel nagelte. Aber Aarau brachte sich kurz vor der Halbzeitpause mit einer Unachtsamkeit in der Defensive - als Lezcano unbedrängt einzuschieben vermochte - erneut selbst um einen Punktgewinn und war nach dem Seitenwechsel nicht mehr in der Lage, auf den erneuten Rückstand erkennbar zu reagieren.

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