Cambuurstadion, Leeuwarden
Zuschauer: 8267 (30)
Als erstes Fernziel des neuen Jahres war Holland auserkoren worden, als Verkehrsmittel sollte ein Sonderangebot der besten Schweizer Fluggesellschaft herhalten. Und nachdem Cambuur - mit intakten Chancen auf einen Aufstieg in die Eredivisie, wo sich die frühere Nummer Eins der Provinz Friesland schon zweimal jeweils zwei Spielzeiten aufhielt - schliesslich auch den Gedanken einer kurzfristigen Spielverschiebung auf Sonntag (wegen Schneefällen) verworfen hatte, stand dem ersten offiziellen Bewerbsspiel im Jahr 2010 nichts mehr im Wege. Das Cambuurstadion zählt mit 10'000 Plätzen zu den grössten Grounds in der zweithöchsten Spielklasse der Niederlande.

Der Grossteil der Sitzplätze, mehrheitlich in den Farben blau und gelb gehalten (einzig auf der flachen Gegentribüne dominieren rote Sitzschalen), war auch an diesem kalten und windigen Januarabend besetzt, woraus sich ein beachtlicher Zuschauerschnitt von zurzeit 8'891 Leuten ergibt. Die Stimmung war nur schwierig einzuschätzen: Auf der mächtigen Hintertorseite, mit dem Schriftzug "Cambuur" versehen, wurden zwar immer wieder lautstarke Gesänge angestimmt (und teilweise auch von der gegenüberliegende Tribüne mitgetragen), aber ohne lange anzuhalten, so dass es auf den vier alleinstehenden, überdachten Sitztribünen mehrheitlich ruhig blieb.

Die wenigen Gäste aus Veendam waren sowieso nur nach der Pause vereinzelt zu vernehmen. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Einheimischen in diesem friesischen Duell jedoch schon in Front, weil Ghoochannejhad (genannt Reza) bei seinem Debüt für Cambuur unter Mithilfe von zaghaften Abwehrversuchen von Veendam nach nur neun (!) Sekunden zum 1:0 einschoss. Dies entsprach sogleich auch dem Endstand - und war insgesamt alles andere als verdient; vor allem nach dem Seitenwechsel dominierte Veendam, scheiterte allerdings wahlweise am gegnerischen Keeper, am eigenen Unvermögen und zehn Minuten vor Schluss schliesslich auch noch an der Torumrandung.


Brügglifeld, Aarau
Donaustadion, Ulm
Rheinparkstadion, Vaduz
Stade Sclessin, Liège
Tynecastle, Edinburgh
St. James Park, Newcastle
Zuiderpark, Den Haag
Tivoli Neu, Innsbruck
Auguste Bonal, Montbéliard
Luigi Ferraris, Genova
Evzena Rosického, Praha
Na Pasienkoch, Bratislava
Dalymount Park, Dublin
Ljudski vrt, Maribor
Fionia Park, Odense
Malmö Stadion, Malmö
Achille Hammerel, Luxembourg
Vicente Calderón, Madrid
Belle Vue, Rhyl
Estádio da Luz, Lisboa
SUI2 - Challenge League
361: Lëtzebuerg - Differdange*
AG (48) - Brügglifeld, Aarau
AI (0) - noch nicht besucht
AR (3) - Ebnet, Herisau
BE (53) - Bern, Neufeld
BL (24) - Muttenz, Margelacker
BS (13) - Basel, St. Jakob Park
FR (13) - Fribourg, St. Léonard
GE (15) - Carouge, Fontenette
GL (2) - Glarus, Buchholz
GR (1) - Chur, Ringstrasse
JU (9) - Delémont, Blancherie
LU (19) - Luzern, Allmend
NE (13) - Neuchâtel, Maladière
NW (2) - Hergiswil, Grossmatt
OW (2) - Sarnen, Seefeld
SH (5) - Schaffhausen, Breite
SO (28) - Kleinholz, Olten
SG (24) - St. Gallen, Espenmoos
SZ (10) - Freienbach, Chrummen
TG (9) - Aadorf, Löhracker
TI (15) - Lugano, Cornaredo
UR (0) - noch nicht besucht
VD (17) - Lausanne, Vidy
VS (10) - Sion, Tourbillon
ZG (5) - Cham, Eizmoos
ZH (73) - Hardturm, Zürich
Nationalliga A (8/9)
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